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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Praxis für Psychotherapie •

Dipl. Psych. Beate Krasberg • November 2025

1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
& GELTUNGSBEREICH

5.2. ABRECHNUNG MIT PRIVATEN KRANKENKASSEN

Private Krankenkassen übernehmen (gemäß dem Tarif oder Zusatzvertrag des Patienten) die Kosten ganz oder nur zu Teilen. Die Therapeutin prüft die nötige Behandlung im Vorfeld auf mögliche Kostenerstattung und erstellt eine entsprechende fachliche Expertise. Der Privat-Patient bekommt die entstandenen Kosten direkt berechnet und ist in Folge dafür verantwortlich, die Expertise und später die Behandlungskosten bei seiner Kasse einzureichen, um sie  zurückerstattet zu bekommen.

7.2. VERTRAUENSBASIS

Die Therapeutin behält sich das Recht vor, die Therapie zu beenden, wenn die Vertrauensbasis nicht mehr gegeben ist, z. B. wenn der Patient / die Patientin bzw. der Klient / die Klientin die Anamnese oder Diagnoseauskünfte verweigert und dadurch die Therapie behindert, die Inhalte der Beratung grundlegend verneint und nicht mitwirkt oder wenn das Vertrauensverhältnis auf andere Weise nachhaltig gestört wurde.

8. ABLEHNUNG & BEENDIGUNG DER THERAPIE

7.1. MITWIRKUNG

Der Patientin oder die Patientin ist zur aktiven Mitwirkung nicht verpflichtet, jedoch wird die Zusammenarbeit dringend empfohlen, um den Behandlungserfolg zu fördern.

6.3. BEWERTUNG

Eine regelmäßige Evaluation des Therapieprozesses ist vorgesehen, um die Wirksamkeit zu gewährleisten und den Verlauf gegebenenfalls anzupassen.

6.2. VERLAUF DER THERAPIE

Die Therapie wird individuell gestaltet und der Fortschritt regelmäßig besprochen und überprüft.

7. MITWIRKUNG & VERTRAUENSBASIS

6.1. ANAMNESE (ERSTGESPRÄCH)

Das Erstgespräch dient dem Kennenlernen, der Diagnose und der Besprechung des weiteren Therapie-Verlaufs – ein ernsthaftes und wahrheitsgetreues Mitwirken in dieser Phase ist wichtig für die Diagnose und somit entscheidend für den gesamten Therapie-Erfolg.

5.4. GESCHÄFTSKUNDEN

Bei Leistungen wie Coaching oder Supervision ist die Bezahlung durch Firmen oder andere Geschäftskunden sowie eine entsprechende Rechnung möglich.

4.3. RECHNUNGSSTELLUNG UND QUITTUNG

Für Beweis- oder Erstattungszwecke kann die Rechnung folgende Angaben enthalten: vollständiger Name und Anschrift der Heilpraktikerin eingeschränkt für Psychotherapie, vollständiger Name und Anschrift des Klienten, fortlaufende Rechnungsnummer, Ausstellungsdatum der Rechnung, konkrete Diagnose(n) gemäß ICD-10, Zeitpunkt der Leistung, Art und Umfang der Untersuchung bzw. Behandlung / Beratung, Höhe des Honorars für die Einzelleistung, (Gesamtbetrag), ggf. Hinweis auf Steuerbefreiung.

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Auf Wunsch bzw. nach Absprache kann der Klient zur Vorlage beim Finanzamt eine Rechnung erhalten, die weder eine Diagnose enthält noch eine Aufschlüsselung der in Anspruch genommenen Leistungen beinhaltet, aus der auf eine Diagnose geschlossen werden könnte.

5.3. SELBSTZAHLER  

Bei abschlägiger oder nur teilweiser Kostenübernahme durch die jeweilige Krankenkasse muss der Patient / die Patientin die offenen Behandlungskosten privat zahlen. Eine entsprechende Quittung kann erstellt werden.

6. ERSTGESPRÄCH, DIAGNOSTIKÜBLICHER THERAPIEVERLAUF

5.1. GESETZLICHE KRANKENKASSEN

Die Abrechnung psychotherapeutischer Leistungen erfolgt im Rahmen der Regelungen gesetzlicher Krankenkassen. In der Regel wird die jeweilige Kasse durch die der Psychotherapeutin von der geplanten Therapie unterrichtet und die Kostenübernahme beantragt.

1.1. GRUNDSATZ

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen Beate Krasberg, Psychologische Psychotherapeutin in Hamburg, und ihren Patient:innen / Klient:innen.

​4.4. AUSFALLHONORAR

Sollte ein fest vereinbarter Behandlungstermin nicht in Anspruch genommen werden, ist ein Ausfallhonorar in voller Höhe zu begleichen. Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt wurde (z.B. bei Krankheit) oder der Klient (z.B. durch Unfall) nachweislich am Erscheinen gehindert ist.

4.2. ZAHLUNGSMODALITÄTEN

Die Rechnungsstellung erfolgt in der Regel monatlich oder nach Vereinbarung – das Honorar ist (wenn nicht anders vereinbart) innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu begleichen.

5. KOSTENÜBERNAHME & ABRECHNUNG

4.1. Honorare

Die Höhe der Honorare richtet sich nach den aktuellen Tarifen der Psychotherapeutischen Praxis und bewegt sich im branchenüblichen Rahmen. Einzelne Leistungen können je nach Komplexität, Anwendung und Dauer variieren.

3.3. FEHLEN OHNE ANKÜNDIGUNG

Bei unentschuldigtem Fehlen oder wiederholten kurzfristigen Absagen behält sich die Therapeutin vor, die Zusammenarbeit zu beenden.

3.2. ABSAGEN

Termine, die nicht mindestens 24 Stunden vor dem Termin abgesagt werden, werden in voller Höhe in Rechnung gestellt. Versäumte Termine ohne vorherige Absage gelten ebenfalls als gehalten und werden ebenfalls vollständig berechnet.

4. HONORIERUNG & TARIFE

3.1. TERMINVERGABE

Termine erfolgen ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung und basieren auf der Verfügbarkeit des Therapeuten.

2.3. PRIORITÄTEN

Der Schutz und die Förderung der Gesundheit des Patienten / Klienten haben stets oberste Priorität. Die Therapeutin ist verpflichtet, bei Anzeichen gesundheitlicher Gefährdungen umgehend die erforderlichen Schritte zu ergreifen.

2.2. AUSSCHLUSS

Die Therapeutin darf keine Krankschreibungen oder Rezepte ausstellen. Für diese Leistungen ist eine separate ärztliche Betreuung erforderlich.

2. THERAPEUTISCHE LEISTUNGEN & VERANTWORTUNG

2.1. WAHL DER METHODEN

Die therapeutischen Leistungen umfassen Methoden und Ansätze, die von der Therapeutin als angemessen und wirksam erachtet werden. Der Patient / die Patientin hat das Recht, diesen Methoden zu widersprechen.

1.4. EINVERSTÄNDNIS

Mit Inanspruchnahme der Dienstleistungen erklärt sich der Patient / die Patientin bzw. der Klient/die Klientin:innen mit diesen AGB einverstanden.

1.3. ZUSTANDEKOMMEN

Der Behandlungsvertrag zwischen den Patient:innen und der Psychotherapeutin kommt zustande, wenn der Patient / die Patientin die psychotherapeutische Leistung in Anspruch nimmt und der Therapeut die Behandlung aufnimmt. Voraussetzung ist die Vereinbarung eines Erstgesprächs und die beiderseitige Zustimmung.

1.2. LEISTUNGEN

Die AGB gelten für alle psychotherapeutischen Leistungen, einschließlich Psychotherapie, Paartherapie, Körpertherapie, Krisenintervention, Coaching, Supervision und psychotherapeutischer Beratung.

3. TERMINVEREINBARUNG & AUSFALLREGELUNG

9.2. VERTRAULICHKEIT

Die Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Patienten oder der Patientin – es sei denn, gesetzliche Vorgaben verlangen dies.

 

e  Siehe dazu auch die ebenfalls hinterlegten „Datenschutzrichtlinien“

9.1. DATENSCHUTZ

Alle Informationen und Daten des Patienten / Klienten werden vertraulich behandelt und unterliegen den Bestimmungen der DSGVO.

8.4. DOKUMENTATION

Eine Beendigung der Therapie wird, nach Möglichkeit, gemeinsam besprochen und festgehalten. So eine Dokumentation ist bei Kostenübernahme durch Krankenkassen in jedem Fall erforderlich.

8.3. BEENDIGUNG DURCH DEN THERAPEUTEN

Der Therapeut behält sich das Recht vor, die Behandlung zu beenden, z.B. wenn die Therapieziele nicht erreicht werden können oder bei Gefährdungen, die Gewalt oder strafbare Handlungen umfassen könnten.

8.2. BEENDIGUNG DURCH DEN PATIENTEN

Der Patient hat jederzeit das Recht, die Therapie ohne Angabe von Gründen abzubrechen. Es wird jedoch empfohlen, den Abbruch in Absprache mit dem Therapeuten vorzunehmen, um eine geordnete Abschlussphase zu ermöglichen.

8.1. ABLEHNUNG EINER BEHANDLUNG

Der Psychotherapeut behält sich das Recht vor, eine Behandlung abzulehnen. Gründe hierfür können gesetzliche oder ärztliche Einschränkungen oder Verbote, fachliche Spezialisierungen oder persönliche Gewissenskonflikte sein. In diesen Fällen verbleibt der Honoraranspruch für bis dahin erbrachte Leistungen.

9. DATENSCHUTZ & VERTRAULICHKEIT

13.2. BESTIMMUNG

Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.

Sollten Sie Fragen oder Bedenken zu unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Praxis

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12.1. MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN

Meinungsverschiedenheiten aus dem Behandlungsvertrag und den ABG sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden zunächst mündlich und gegebenenfalls schriftlich vorzubringen.

   

Die Europäische Kommission stellt zudem eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit:

https://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Meine E-Mail-Adresse und andern Kontaktdaten finden Sie im Impressum.

Verbraucherstreitbeilegung / Universalschlichtungsstelle:

Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

11.1. BEI VERTRAGS-AUSTRITT

Bei Austritt aus dem Vertrag kann vom Klienten kein Recht abgeleitet werden gezahlte Honorare zurückzufordern (s. § 4).

12.3. GERICHTSSTAND

Gerichtsstand ist wie der Praxis-Sitz in Hamburg.

13. SALVATORISCHE KLAUSEL

12.2. GELTENDES RECHT

Für alle Meinungsverschiedenheiten im Zusammenhang mit dem Behandlungsvertrag gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

12. MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN

11.2. BEI UNENTSCHULDIGTEM FEHLEN

Vom Klienten unentschuldigt nicht wahrgenommene Sitzungen bleiben Gegenstand der Honorarrechnung (s. § 4).

10.3. EIGENVERANTWORTUNG

Der Patient/Klient trägt die Eigenverantwortung, den Empfehlungen und therapeutischen Hinweisen der Therapeutin zu folgen.

10.2. HAFTUNGSAUSSCHLUSS BEI ABBRUCH

Bei einem Abbruch der Therapie durch die Therapeutin aus fachlichen Gründen erfolgt keine Haftung für entgangene Behandlungserfolge.

11. RÜCKFORDERUNGEN

10.1. HAFTUNGSAUSSCHLUSS BEI NICHTZUSTANDEKOMMEN

Die Therapeutin haftet nicht, falls keine Therapie zustande kommt, z. B. aufgrund von Wartezeiten oder anderer nicht zu verantwortender Umstände.

13.1. WIRKSAMKEIT

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

10. HAFTUNG
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